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Boxen als Workout – Warum der Kampfsport die bessere Wahl ist

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Boxen als Workout ist eine immer beliebter werdende Alternative zum Fitness Studio. Der Kampfsport bietet nicht nur ein effektives Ganzkörpertraining, sondern auch eine Möglichkeit, Stress abzubauen. In diesem Beitrag erfährst du, warum Boxen die bessere Wahl sein kann.

Alternative zum Fitness Studio

Bewegung ist wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Viele Menschen gehen gerne ins Fitnessstudio, um sich fit zu halten. Aber nicht jeder fühlt sich in einem Fitnessstudio wohl oder möchte dort trainieren. Boxen als Workout bietet eine Alternative. Es ist eine effektive Möglichkeit, den Körper in Form zu bringen und gleichzeitig den Geist zu stärken.

Doch welche Vorteile bietet Boxen gegenüber dem klassischen Fitnesstraining im Studio? Das wollen wir dir in unserem Beitrag zeigen. Außerdem erklären wir dir, wie du richtig boxst, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Ebenso wie eine typische Box-Session aussieht.

Vorteile und Nachteile des Kampfsports gegenüber einem Fitness-Training

Boxen kann ein guter Workout-Ersatz für das Fitnessstudio sein. Es ist nicht nur eine großartige Sportart, sondern auch ein hervorragendes Workout. Du bringst dadurch deinen Körper in Form und lernst gleichzeitig etwas Neues hinzu. Boxen hat aber nicht nur Vorteile.

Boxen als Workout: 6 Vorteile des Boxtrainings

Die Vorteile des Kampfsports gegenüber dem Fitnessstudio liegen auf der Hand. Während das Fitnessstudio oft monoton und langweilig sein kann, bietet das Boxen eine dynamische und herausfordernde Trainingsmöglichkeit.

  1. Ganzkörpertraining: Beim Boxen werden viele Muskelgruppen beansprucht, einschließlich Arme, Schultern, Brust, Bauch und Beine.
  2. Herausforderung für Körper und Geist: Ganzheitliche Entwicklung deiner physischen und mentalen Disziplin, Konzentration und Durchhaltevermögen.
  3. Gesteigerte Motivation: Dein Boxtrainer hilft dir und gibt dir ständig Feedback, um deine Technik zu verbessern. Auch das Messen mit anderen Trainingspartnern spornt dich zusätzlich an.
  4. Körperlichen Fitness: Verschiedene Aufwärmübungen, Schattenboxen, Pratzenarbeit oder Sparring fördern deine Koordination, Ausdauer und Kraft.
  5. Hoher Kalorienverbrauch: intensive und schnelle Bewegungen fördern den „Nachbrenneffekt“ sodass auch Kalorien noch über einen längeren Zeitraum verbrannt werden.
  6. Stressabbau und mentales Wohlbefinden: Beim Training baust du überschüssige Energie ab und lässt Frustrationen raus.

Das Training kann dabei als Ausgleich zum Alltag dienen und hilft, den Kopf frei zu bekommen. Durch das abwechslungsreiche Training mit verschiedenen Übungen wie Schattenboxen, Partnerübungen und Sparring bleibt das Training zudem spannend und motivierend.

Boxen als Workout: Nachteile des Boxsports

Natürlich ist es auch wichtig, sich die Nachteile des Boxens vor Augen zu führen. Im Fitnessstudio ist auch die Chance größer, unverletzt zu bleiben, als beim Boxtraining.

  1. Verletzungsrisiko: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen und Kopfverletzungen. Du musst aber nicht zwangsläufig mit anderen dich schlagfertig austauschen. Schattenboxen und die Arbeit am Sandsack bringt deine Cardio auf Trab.
  2. Geringere Auswahl an Übungen: In einem Fitnessstudio gibt es mehr Auswahl an Geräten und Übungen, die für jedes Fitnesslevel geeignet sind.
  3. Fehlende soziale Interaktion: Du bist meist allein oder nur in kleinen Gruppen beim Boxtraining. Im Fitnessstudio kannst du mehr Sportler kennenlernen und dich austauschen.

Cardio-Boxen: Die sichere Alternative zum klassischen Boxen

Wir haben auch gute Nachrichten für dich, wie du diese Nachteile vermeiden und gleichzeitig von den vielen Vorteilen des Boxens profitieren kannst. Cardio-Boxen ist eine Form des Fitnesstrainings, bei der Elemente des Boxens mit Herz-Kreislauf-Übungen kombiniert werden. Es ist ein beliebtes Training, das Kraft und Ausdauer verbessert und gleichzeitig Spaß und Herausforderung bietet. Mit der Kampfsportart Tae Bo bekommst du auch ein reines Fitnessboxkonzept geliefert. Cardio-Boxing zeichnet sich grundsätzlich durch folgende Merkmale aus:

  1. Kein Kontakt: Anders als beim traditionellen Boxen gibt es beim Cardio-Boxen keinen physischen Kontakt mit einem Partner.
  2. Kombination von Übungen: Es kombiniert Boxbewegungen wie Jabs, Crosses, Haken und Upper-Cuts mit anderen Herz-Kreislauf-Übungen wie Sprüngen, Kniebeugen und Ausfallschritten.
  3. Intervalltraining: Das Training wird in Intervallen durchgeführt, bei denen sich Übungen mit hoher Intensität mit kurzen Erholungsphasen abwechseln. Dadurch wird die Herzfrequenz erhöht und Kalorien verbrannt.
  4. Ganzkörpertraining: Die verschiedenen Boxbewegungen und Übungen beim Cardio-Boxen aktivieren viele Muskelgruppen im Körper, was zu einem effektiven Ganzkörpertraining führt.
Probiere es aus, hier ist ein 15-minütiges Cardio-Boxing-Video mit Pamela Reif

So boxt du richtig boxen, um die besten Ergebnisse zu erzielen

Ein wichtiger Aspekt beim Boxen lernen ist die richtige Technik. Nur damit kannst du die besten Ergebnisse erzielen und Verletzungen vermeiden. Es ist ratsam, unter Anleitung eines qualifizierten Trainers zu trainieren, besonders wenn du neu im Box- oder Fitnessbereich bist. Wir haben für dich einige Tipps zusammengestellt, wie du dein Training effizienter und effektiver gestalten kannst.

Zuerst solltest du dich aufwärmen, um deinen Körper auf das Training vorzubereiten. Es fördert die Durchblutung, lockert die Muskeln und macht die Gelenke beweglicher. Beginne mit einer leichten Aktivität wie Joggen oder Seilspringen.

Mach dynamische Dehnübungen wie Armkreisen, Beinschwingen und Hüftkreisen, die den ganzen Körper einbeziehen. Fange langsam an und steigere allmählich die Intensität und Geschwindigkeit der Übungen, um deinen Körper auf die höhere Belastung vorzubereiten.

Zum Aufwärmen gibt es hier ein 3-minütiges Video mit Sascha Huber:

3 Minuten Ganzkörper Warm Up für alle Workouts!

Achte darauf, dass du die Grundlagen wie Fußstellung, Körperhaltung, Jab, Cross, Haken und Uppercut richtig erlernst. Eine korrekte Technik maximiert die Effektivität deiner Schläge und minimiert das Verletzungsrisiko. Beim Schlagen solltest du darauf achten, dass die Schläge aus der Hüfte und nicht nur aus dem Arm kommen. Auch das Ausweichen und Blocken von Schlägen ist ein wichtiger Teil des Boxens.

Variiere dein Training! Abwechslung ist wichtig, um Fortschritte zu machen und deinen Körper zu fordern. Baue verschiedene Übungen und Schlagkombinationen in dein Training ein. Du kannst auch verschiedene Trainingsgeräte wie Schlagpolster, Sandsack und Springseil verwenden, um Abwechslung in dein Training zu bringen.

Wie eine Boxsession aussehen kann und warum sie so effektiv ist

Eine typische Boxstunde besteht aus verschiedenen Übungen wie Aufwärmen, Schattenboxen, Sparring oder Partnerarbeit und Abschlussübungen. Durch diese abwechslungsreiche Gestaltung der Trainingseinheiten wird das Boxen nie langweilig und du bleibst motiviert.

Meist beginnt eine Einheit mit einem Aufwärmtraining, das aus Laufen oder Seilspringen besteht. Danach geht es an den Boxsack, wo du verschiedene Boxtechniken wie Schlag- und Tritttechniken trainieren kannst. Dabei wird nicht nur der Oberkörper gestärkt, sondern auch die Beinmuskulatur beansprucht. Besonders effektiv sind auch Übungen mit Partner oder Trainer, bei denen man sich gegenseitig anfeuern und motivieren kann.

Alles in allem bietet eine Boxstunde also ein ganzheitliches Training, das Körper und Geist gleichermaßen fordert und fördert. Wer also eine Abwechslung zum Fitnessstudio sucht und gleichzeitig etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte definitiv einen Blick auf den Boxsport werfen

Richtige Ausrüstung für dein Heim Workout

Du hast nicht immer Zeit, ins Studio zu fahren? Dann haben wir die Lösung! Du kannst dich zu Hause perfekt ausrüsten und trotzdem mit einem Trainingspartner trainieren. Mit einem Boxsack hast du einen flexiblen Kampfgefährten an deiner Seite, der immer Zeit hat und jeden Schlag und Tritt locker wegsteckt. Hier ist ein Video für dich mit Boxing Arts – 7 Übungen mit dem Boxsack:

Boxen für Anfänger: Diese 7 Übungen MUSST Du am Boxsack trainieren!

Wenn du die Möglichkeit hast, einen Boxsack an die Decke zu hängen, kannst du als Anfänger mit dem 18 kg schweren Strive-Boxsack beginnen. Oder du steigst gleich in die Mittelklasse mit dem traditionellen Boxsack ein, der zwischen 32 und 45 kg wiegt.

Möchtest du lieber einen flexiblen Standboxsack oder Boxdummy? Dann ist der Original Wavemaster mit 18 kg oder der nächstgrößere Wavemaster 2 XL Pro mit 22 kg eine gute Wahl. Willst du ein realistisches Training, dann probiere den Original Century Bob Boxdummy ohne Arme und mit fiesem Gesichtsausdruck. Wenn du mehr Techniken trainieren möchtest, kannst du auch das Komplettpaket Bob Boxdummy mit Armen kaufen.

Fazit: Warum das Boxen die bessere Wahl für dein Workout ist

Boxen als Workout ist eine erstklassige Alternative zum Fitnessstudio, da es viele Vorteile bietet. Es ist ein Ganzkörpertraining, das alle Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht und Ausdauer, Koordination, mentale Stärke und Konzentration fördert.

Die Vielseitigkeit des Boxtrainings zeigt sich in Übungen wie Schattenboxen, Partnerübungen und Sparring sowie in der Verwendung von Hilfsmitteln wie Boxsäcken und Springseilen. Boxen ist nicht nur effektiv, sondern macht auch Spaß und kann sowohl alleine als auch in der Gruppe ausgeübt werden. Wer noch Zweifel hat, sollte es einfach ausprobieren!

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